München-Wien 29.03.2026 – In den letzten Wochen haben Cyberkriminelle weltweit eine groß angelegte und hochautomatisierte Angriffsoffensive auf Telekommunikations- und Internetinfrastrukturunternehmen gestartet. Laut Analysen der IT-Beratungsunternehmen Risikomonitor und EY sind täglich rund 2.000 neue Infektionen zu verzeichnen, was auf eine hochdynamische Bedrohungslage hinweist. Besonders betroffen sind Länder wie Brasilien, Vietnam, Indonesien, Polen und Südafrika. Auch in Österreich sind rund 60 Systeme betroffen, mit einem Schwerpunkt auf einem Tiroler Anbieter von Glasfaser-Internetdiensten.
Das Angriffsmuster ist dabei eindeutig: Angreifer nutzen öffentlich zugängliche Systeme aus, die Schwachstellen aufweisen und jahrelang nicht gepatcht wurden. Ihr Ziel ist es, einen umfassenden Fernzugriff zu erlangen und die betroffenen Systeme zu einem Teil eines Botnetzes zu machen. Diese Art von Angriffen könnte zu ernsthaften Störungen in der Stabilität von Internetdiensten führen.
digitalDefense rät dringend, die eigenen Systeme regelmäßig auf Sicherheitslücken zu überprüfen, Fernzugriffe nur über sichere Verbindungen zu ermöglichen und veraltete Software entweder zu aktualisieren oder gänzlich abzuschalten, um das Risiko solcher Angriffe zu minimieren.
Kontakt:
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Cyber Attack Hotline (7×24)
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